Forderungsmanagement
Nachlassende Zahlungsmoral und wirtschaftliche Probleme von Marktpartnern bis hin zu Insolvenzen führen zu steigenden Außenständen. COUNT+CARE übernimmt mit klaren strategischen und operativen Vorgaben den Forderungseinzug. Durch standardisierte Prozesse und Verfahren sowie erfahrene Mitarbeiter unterstützen wir Lieferanten dabei, schneller und kostengünstiger an ihr Geld zu kommen, um so die eigene Liquidität zu sichern.
Forderungsermittlung
Offene-Posten-Listen können jederzeit nach Bedarf erstellt werden. Dabei können die Posten nach unterschiedlichen Kriterien geclustert werden, z.B. nach Fälligkeitszeiträumen.
Einleitung gerichtliches Mahnwesen
Der Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der Zivilprozessordnung (ZPO). Die zur Einleitung des streitigen Verfahrens notwendigen Unterlagen werden zeitnah bei COUNT+CARE angefordert und dem Rechtsanwalt übermittelt.
Spezifisches Mahnverfahren
Bei Rücklastschriften mangels Deckung erfolgt ein zweiter Abbuchungsversuch mit einem Informationsschreiben (Zahlungserinnerung) an den Endkunden (Durchführung analog Debitorenmanagement). Der Zahlungseingang wird erneut geprüft und die Forderung ab Fälligkeit beigetrieben.
Risikoklassenermittlung und „Blacklist“
Je Kunde wird eine Bonitätskennziffer generiert. Die Kunden werden entsprechend dieser Bonitätskennziffern in definierbaren Risikoklassen gruppiert. Mit diesem Hilfsmittel kann ein Risikoklassenmanagement durchgeführt werden, z.B. mit dem Führen einer „Blacklist“ mit Kunden der schlechtesten Risikoklasse.
Debitorischer Zahlungsverkehr
Der Zahlungsverkehr beinhaltet die Abwicklung der debitorischen Zahlungsströme und umfasst hierbei die Buchung eingehender Endkundenzahlungen, die manuelle Prüfung und Zuordnung nicht maschinell zugeordneter Zahlungseingänge sowie die Durchführung von Zahlläufen zur Zahlungseingangs- und -ausgangsverarbeitung der am Lastschriftverfahren teilnehmenden Endkunden. Eingehende Rücklastschriften werden maschinell bearbeitet und entsprechende Folgeaktivitäten übernommen. Bei Lastschriftkunden führen wir den Zahllauf durch. Bei Guthaben werden entsprechende Auszahlungen an die bestehenden Bankverbindungen geleistet. Die DTAUS inkl. Begleitschreiben werden zur Weiterverarbeitung an den Auftraggeber übermittelt. Bereitgestellte Kontoauszugsdateien werden täglich verarbeitet. Die Buchung bei Zahlungseingängen erfolgt maschinell inklusive des Ausgleichs der offenen Posten. Rücklastschriften werden ebenfalls maschinell verarbeitet. Zahlungseingänge, die nicht zugeordnet werden können, werden darüber hinaus manuell geklärt.
Kreditorischer Zahlungsverkehr
Der Zahlungsverkehr beinhaltet die Abwicklung der kreditorischen Zahlungsströme aus der elektronischen Rechnungsstellung per INVOIC und umfasst die Regulierung der Netzentgelte an die entsprechenden Netzbetreiber sowie den Versand von Zahlungsavisen per REMADV. Zweimal wöchentlich wird ein Zahllauf zur Regulierung der fälligen Netzentgelte durchgeführt (Sollstellungen). Die DTAUS inklusive Begleitschreiben werden zur Weiterverarbeitung an den Auftraggeber übermittelt. Bereitgestellte Kontoauszugsdateien werden täglich verarbeitet. Im Rahmen des Jahresabschlusses werden die Netznutzungsentgelte hochgerechnet (Übernahme der INVOIC in das SAP BW/Basisreport).
Anbindung an die Hauptbuchhaltung
Dabei werden alle relevanten und notwendigen Informationen aus dem IS-U an die Finanzbuchhaltung des Auftraggebers übergeben. Im Falle fortwährender Nicht-Zahlung werden die erforderlichen Daten direkt an den Inkassodienstleister übermittelt.
Weitere Leistungen
Die erzeugten (kumulierten) FI-Belege werden täglich – auf Basis der Kontokorrentbelege aus SAP/IS-U – in das Hauptbuch des Lieferanten übertragen. Die Übermittlung der relevanten FI-Daten erfolgt als CSV-Datei und wird auf einem FTP-Server zur Verfügung gestellt. Zudem wird die Bestandsstatistik (Strom/Gas) und die Verbrauchs- und Erlösstatistik (Strom/Gas) monatlich erstellt. Im Rahmen der Quartals- und Jahresabschlüsse werden darüberhinaus bereits verkaufte, aber noch nicht abgerechnete Mengen und Erlöse bilanziell abgegrenzt (Hochrechnung/Simulation). Der Kunde kann zudem die übersichtlichen COUNT+CARE Standardauswertungen zu den Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen, die INVOIC-Auswertung (evtl. über SAP BW) sowie eine regelmäßige Betreuung durch Wirtschaftsprüfer erhalten.